Die kurze Antwort: Unten liegt eine PDF mit 2 Vorlagen – ein Wochenblatt mit einer Frage pro Tag und ein Monatsblatt mit einem Feld pro Tag. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Ausdrucken, weitergeben, loslegen.
Fast jede kostenlose Vorlage im Netz kostet doch etwas: deine E-Mail-Adresse. Das ist ein legitimes Geschäftsmodell – nur passt es nicht zu einer Marke, deren wichtigstes Versprechen lautet, dass sie nichts von dir sammelt. Also gibt es die Datei direkt. Wenn dir die Vorlage gefällt, gib sie weiter; das ist mir lieber als ein Verteiler-Eintrag.
Sieben Zeilen, sieben Fragen – eine pro Tag, mit zwei Schreiblinien darunter. Die Fragen sind bewusst nach Wochentagen sortiert: Am Montag geht es nach vorn, ab Dienstag zurück auf den Tag, am Sonntag auf die Woche als Ganzes.
31 kleine Felder, eines pro Tag – Platz für drei Worte, nicht mehr. Am Monatsende liest du sie in einem Zug durch und schreibst ins letzte Feld ein einziges Wort: das Thema, das am häufigsten vorkam. Genau dafür lohnt sich das Ganze; mehr Auswertung braucht es nicht.
Papier hat einen großen Vorteil: Es blinkt nicht. Und einen Nachteil: Es ist nur da, wo es liegt. Wer merkt, dass das Blatt am Küchentisch bleibt, während man abends im Bett liegt, ist mit einer App besser dran – sie erinnert, stellt die Frage von selbst und zeigt später, was sich wiederholt hat.
Sternenluna macht genau das: eine Botschaft am Tag, eine Frage dazu, ein Satz von dir – und die Einträge bleiben auf deinem Gerät, ohne Konto. Die Vorlage oben ist dieselbe Idee auf Papier.
Ja, und ohne Gegenleistung: Auf dieser Seite liegt eine PDF-Datei mit zwei Vorlagen zum Ausdrucken – ein Wochenblatt mit sieben Fragen und ein Monatsblatt mit einem Feld pro Tag. Du brauchst keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse. Wer für eine Vorlage deine Adresse verlangt, verkauft nicht die Vorlage, sondern sammelt dich ein.
Sie hat drei Eigenschaften: eine Frage statt einer leeren Zeile, wenig Platz statt viel, und keine Wertung. Wenig Platz klingt seltsam, ist aber entscheidend – eine große leere Fläche wirkt wie eine Aufgabe, zwei Zeilen wirken machbar. Und eine Vorlage sollte ohne Punkte, Häkchen oder Bewertungen auskommen; sonst wird aus dem Tagebuch eine Prüfung.
Ja. Du darfst sie ausdrucken, kopieren und an Freundinnen, in Kursen oder in einer Selbsthilfegruppe verteilen, solange du sie unverändert lässt und nichts dafür verlangst. Ein Hinweis auf sternenluna.de steht schon auf dem Blatt.
Papier ist ungestört und braucht keinen Strom; auf dem Blatt blinkt nichts. Eine App ist immer dabei, erinnert dich und kann später zeigen, was sich über Wochen wiederholt. Viele fangen auf Papier an und wechseln, wenn das Blatt zu oft liegen bleibt – oder umgekehrt.
Mehr Fragen für die Blätter: 50 Journaling-Fragen.
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Marcel von Sternenluna
Der Entwickler der App – schreibt hier über Journaling, Psychologie und ehrliche Technik.